Falsch geschriebene Namen und Adressen sind Todsünde Nummer 1 bei der Bewerbung
Auch das Thema Online-Reputation hat uns interessiert, genauer: Forschen Personaler bei Bewerbungen gezielt in Sozialen Netzwerken nach, um Kandidaten weiter zu durchleuchten? Und wenn ja, in welchen Profilen suchen sie vor allem nach verwertbaren Informationen?
Auch hier zeigt sich ganz klar: Das Internet, Soziale Medien und ihre Möglichkeiten sind inzwischen in den Personalabteilungen angekommen und werden auch genutzt: 62 Prozent der Befragten setzen diese im Bewerbungsprozess gezielt ein (siehe Grafik). Besondere Bedeutung haben dabei mit weitem Abstand Xing und Facebook – aber auch die allgemeine Websuche via Google und eventuell vorhandenen Blogs der Bewerber…
Überprüfen Sie im Rahmen des Auswahlprozesses auch die Internet-Profile von Bewerbern?
Ja (62 Prozent)
Nein (38 Prozent)
Wenn ja, in welchen Portalen prüfen Sie die Daten vor allem?
Xing (69 Prozent)
Google/Web- und Blogsuche (63 Prozent)
Facebook (57 Prozent)
StudiVZ (28 Prozent)
Twitter (22 Prozent)
LinkedIn (11 Prozent)
Wer-kennt-Wen (6 Prozent)
MyOnID (1 Prozent)
Myspace (3 Prozent)
Flickr (3 Prozent)
Die 38 Prozent der Personaler, die diese Online-Instrument bisher noch nicht einsetzen, wurden zudem gefragt, welche Vorbehalte sie haben oder warum sie das Internet bisher nicht nutzen. Bei den Antworten kristallisieren sich drei Motive:
Entweder die Personaler nutzen Online-Recherchen nicht, weil sie keine Zeit und kein Personal dafür haben (was einige jedoch bald ändern wollen).
Oder sie verzichten auf die Internet-Recherche, weil sie sich vom persönlichen Gespräch mehr erhoffen.
Oder aber sie setzen derlei Werkzeuge nur gezielt ein (also doch) – dann aber für den engsten Kreis der Kandidatenauswahl.
0 Kommentare Schreiben